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Pressespiegel |
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Solarbuch des Jahres 2000
Den Komplex der Erneuerbaren Energien in einer Gesamtschau angemessen darzustellen, konnte nur in Kooperation mit Forschungsinstituten und Verbänden gelingen. Die Liste der beteiligten Fachleute liest sich wie ein "Who is Who" der wichtigen Forschungseinrichtungen: Die Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg als Herausgeber, das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, der BINE Informationsdienst, der Deutsche Fachverband Solarenergie und das Institut für Solare Energieversorgungstechnik sind hier stellvertretend zu nennen. Der Autor leitet das Fachgebiet Systemanalyse am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Stuttgart. Mit seinen Beratern hat Dr. Staiß ein Panorama der Energie-Alternativen entworfen und die einzelnen Quellen sowohl im Kontext als auch in ihren Besonderheiten charakterisiert. Biomasse ("die Vielseitige"), Wasserkraft ("die Verkannte"), Windenergie ("die Dynamische"), Geothermie ("die Unterschätzte") und natürlich Sonnenenergie ("die Populäre") spielen unterschiedliche Rollen auf dem Strom- und Wärmemarkt. Alle zusammen haben bislang nur einen Anteil von 1,1 % an der Energieversorgung Deutschlands. Doch innerhalb dieses Sektors lassen beachtliche Wachstumsraten einen erfreulichen Trend erkennen: Die Stromerzeugung aus Wind ist hundertmal höher als 1990. Die Fläche der installierten Sonnenkollektoren hat sich von 400.000 m2 im Jahr 1990 auf rund 2,6 Millionen Quadratmeter verachtfacht, und zirka 9000 Photovoltaik-Anlagen lieferten Ende 1999 eine Spitzenleistung von 65 Megawatt: Zwanzigmal mehr als vor zehn Jahren - und dennoch nur 0,01% der deutschen Stromproduktion Damit die Erneuerbaren erforscht, entwickelt und am Markt eingeführt werden, bedarf es staatlicher und privater Unterstützung. Das Jahrbuch informiert, wie die öffentlichen Mittel in Höhe von rund 1,5 Milliarden DM eingesetzt werden und kommentiert die Klima- und Energiepolitik der letzten Jahre. Die Perspektiven bis zum Jahr 2010 werden knapp und überschaubar aufgezeigt. Grundlage ist die der Studie "Klimaschutz durch Nutzung erneuerbarer Energien", die von zahlreichen Forschungseinrichtungen im Auftrag des Bundesumweltministeriums erstellt und im Frühjahr 2000 veröffentlicht wurde. Der praktische Nutzen des Nachschlagewerks ist hoch. Investitions- und Energiekosten, Potenziale, die spezifische Energieausbeute einzelner Systeme, der jährliche Zubau, solare Nahwärmeversorgung sowie die größten Photovoltaikanlagen werden aufgelistet. Diese und weitere Tabellen geben genaue und umfassende Auskunft. Die kommentierende Einführung und der Statistik-Teil zeichnen sich durch ein ansprechendes, benutzerfreundliches Layout aus. Fotos (schwarzweiss), gute Grafiken, übersichtliche Tabellen und Diagramme machen die Sachverhalte deutlich. Etwas zu dünn geraten ist der äußere Einband. Weil das überzeugende Nachschlagewerk intensiv genutzt werden wird, sollte das Buch einen festeren Umschlag bekommen - auch wenn der Nachfolger bereits in einem Jahr erscheinen soll. Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für Politik, Planung und Praxis: Berater, Presse und Installateure finden hier Zahlen und Argumente für den alltäglichen Gebrauch. |
ISBN 3-927656-11-9 |
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Bieberstein VERLAG & AGENTUR |
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